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Heute um 12:15 Uhr war es so weit! Markus und ich haben uns zur Uni aufgemacht, um Bratäpfel in der Mikrowelle zu machen. In der Uni? Genau, in Nacksta haben wir ja keine Mikrowelle. Ok, man kann sie klassisch im Ofen machen und ein Stunde warten, während sie braten und man müsste nicht extra in die Uni. Aber warum so lange warten, wenn meine alten Äpfel in der Mikrowelle bei etwa 600 Watt und 3 bis 4 Minuten den gleichen Effekt haben wie eine Stunde Ofen. Außerdem spart das auch erheblich Energie. Zugegeben der romantische Charakter geht etwas verloren, aber in der Fast-Food-Gesellschaft könnten Bratäpfel aus der Mikrowelle noch eine Marklücke sein. Deshalb hier auch... das „Rezept“ (von heute):
Die Zubereitung: Das Kerngehäuse der Äpfel entfernen. Der Apfel muss nicht rund ausgehöhlt sein. Domino-Steine sind schließlich auch nicht rund. Das Loch sollte etwas kleiner sein, als der Domino-Stein, damit man ihn reinquetschen muss und er ein wenig kaputt ist. Wenn er immer noch heile ist, wenn er in der Mikrowelle ist, funktioniert es nicht so gut. Nach Belieben kann man den Apfel auch noch ein wenig einschneiden und Honig; Zimt oder Marmelade darüber streichen. Die fertigen Äpfel stellt man dann einfach in die Mikrowelle. 3 bis 4 Minuten bei 600 Watt sollten definitiv genug sein. Ich empfehle aber an der Mikrowelle stehen zu bleiben und die Äpfel zu beobachten, da man die Äpfel rausnehmen sollte, wenn die Domino-Steine sich in kleine „Vulkane“ verwandeln und ihre Lava aus Schokolade, Marzipan und Marmelade über den Apfel spucken. Wenn man zu lange wartet, spucken sie auch die Mikrowelle voll. ;o) Varianten: Sollten keine alten, sprich schrumpeligen, Äpfel da sein, empfiehlt es sich die frischen Äpfel erst in der Mikrowelle etwas vorzubacken, so dass sie schon etwas weicher und warm sind. Dann die Domino-Steine hinzufügen und wiederum so lange warten, bis Schokolade und Co. im ausgehöhlten Apfel kochen. Der warme Apfel schmeckt auch besonders gut mit Vanillesauce. Die hatten wir heute nicht. Bei uns gab es Zimtsterne und selbstgebackene Kekse von Anna dazu. Außerdem noch leckeren Rooibus-Tee, aber ich denke, da hat jeder seine eigenen Vorlieben. Jetzt warte ich nur noch auf ein Instruction-Video von Markus, der heute die ganze Prozedur mit seiner Kamera etwa 30 min gefilmt hat und nun noch schneiden muss. Bis dahin, viel Spaß beim selber ausprobieren.
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